Alliander baut Ladesäuleninfrastruktur für E-Fahrzeuge aus

Heinsberg, 10. November 2016. Heute hat die Alliander Netz Heinsberg GmbH die 7. Ladesäule für Elektrofahrzeuge mit zwei Ladepunkten am Rathaus in Heinsberg in Betrieb genommen. Damit vergrößert Alliander an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt die Ladesäuleninfrastruktur der Stadt. Lieferant der Ladesäule ist die Allego GmbH, eine Schwestergesellschaft der Alliander AG. Die Stadt Heinsberg verfügt damit über insgesamt neun Ladepunkte für E-Autos und 16 für E-Bikes und ist damit vielen anderen deutschen Städten in Sachen E-Mobilität weit voraus.

„Heinsberg geht in Sachen E-Mobilitätsinfrastruktur in Deutschland mit großen Schritten voran. Die ersten Ladestationen wurden hier bereits 2011 in Betrieb genommen. Die Infrastruktur wurde seither immer weiter ausgebaut und wird demnächst auf eine höhere Leistung umgerüstet“, kündigt Wolfgang Dieder, Bürgermeister der Stadt Heinsberg, an, der selbst ein Elektroauto als Dienstwagen fährt. Der Verkehr der Zukunft ist zunehmend elektrisch betrieben. Das sieht nicht nur die Bundesregierung so und fördert derzeit die Anschaffung von Elektroautos und Hybrid-Fahrzeugen sowie den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Auch die Bundesländer wollen bis 2030 keine diesel- oder benzinbetriebenen Fahrzeuge mehr zulassen.

Heinsberg als Vorreiter für ganz NRW

„Alliander hat in Heinsberg ein Schaufester für die Energiezukunft für ganz NRW etabliert, nicht nur in Sachen E-Mobilität. Auch beim innovativen Netzbetrieb, der Integration von erneuerbaren Energien und dem Erreichen größerer Netzstabilität zeigt Alliander in Heinsberg heute schon, was in Zukunft bei der Energieversorgung immer wichtiger wird. Eine gut ausgebaute Infrastruktur für E-Autos ist nur ein Baustein“, so Eduard Sudheimer, Geschäftsführer der Alliander Netz Heinsberg GmbH.

Das Laden in Heinsberg ist für die Nutzer kostenfrei, da der aus regenerativen Quellen produzierte Strom durch die Firma lekker Energie gesponsert wird. Die Volksbank Heinsberg hat die Anschaffung der Ladesäule mitfinanziert. Alliander ist für Betrieb und Wartung zuständig. Die neue E-Ladesäule ist mit zwei Anschlüssen mit einer Leistung von jeweils 11 Kilowatt ausgestattet, die für E-Fahrzeuge aller Art geeignet sind. Das Laden funktioniert über eine für die Ladesäule lesbare Chipkarte.